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St. Rochus Kapelle Eslohe

St. Rochus Kapelle in Eslohe im Sauerland.
St. Rochus Kapelle in Eslohe im Sauerland.

Auf dem Steltenberg, 370,7 m über NN, steht die Kapelle St. Rochus zu den hl. 5 Wunden. 1637 gelobten die Bewohner von Eslohe diese Kapelle zu errichten, um das Ende der damals wütenden Pest zu erflehen. Am 8.9.1647 wurde die Kapelle konsekriert.

Sie ist mit einer wertvollen barocken Wandmalerei ausgeschmückt und beherbergt eine Emporenbrüstung aus dem Jahr 1637 und eine Bronzeglocke von 1769.

Über eine gute Zuwegung erreicht man die Rochuskapelle zu Fuß von der Pfarrkirche St. Peter und Paul über den St.- Rochus- Weg. Gesäumt wird die Straße von vierzehn Kreuzwegstationen, die vordem Platz auf dem alten Friedhof gefunden hatten.

Die südliche Kapellenwand zeigt in einer Grotte den Pilgerarzt St. Rochus mit Pilgerhut und Stab. Im Innern der Kirche ist er nochmals mit einem Hund abgebildet. Dieser soll ihn –als er selbst von der Pest befallen wurde- regelmäßig mit einem Laib Brot versorgt haben.

Die noch erkennbaren Fresken an der Ostwand (innen) zeigen die Märtyrerinnen St. Katharina und St.Lucia.

Aus der Gruppe der 14 Nothelfer wurden 1967 vier Plastiken gestohlen, aber wiedergefunden. Seitdem beherbergt die St.- Isidor- Kapelle zu Niedereslohe diese Figuren.

Die Kapelle erzählt von einem dunklen Jahrhundert, das die heimische Bevölkerung im Ausgang des 30jährigen Krieges erlebt hat. Der sog. „schwarze Tod" wie die Pest auch genannt wurde, raffte eine Vielzahl Menschen hinweg.

Das Gedächtnis der Einweihung wird jährlich begannen. Am Sonntag nach Maria Geburt (08.09.) wird das Hochamt an der Rochus- Kapelle gefeiert. Eine Sakramentsprozession schließt sich zur Pfarrkirche an.